Frühlingszeit

Wir genießen die Frühlingszeit im Garten, auf dem Spielplatz, am Weiher und im Wald. Die Natur ist unser größter Lernort, der uns anregt und herausfordert.

Besonders das Spiel mit Wasser und Matsch übt auf viele Kinder große Faszination aus. Wir freuen uns alle schon sehr darauf, viele Erfahrungen im Lebensraum Natur und in unserem schönen Garten zu machen.

Bitte achtet darauf, dass euer Kind immer dem Wetter entsprechend gekleidet ist. Matschgewand und Gummistiefel sind in diesen verregneten Maitagen unsere besten Freunde.

Wenn sich die Sonne dann blicken lässt, bitten wir euch die Kinder morgens gründlich mit Sonnenschutz einzucremen. Eine Kopfbedeckung sollte auch zur Grundausstattung gehören.

Vielen Dank für eure Mithilfe!

DANKE

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Gerhard Lederer (Fa. Katzdobler) für die Füllung unserer Osternesterl 🙂

Ein großes Danke auch an Katrin Stöllinger (Heilmassage Stöllinger) die uns ein neues Bobby-Car gespendet hat!

Zeug zum Spielen statt Spielzeug

„Für Kinder ist es wichtig, ihrer inneren Kreativität zu folgen. Es macht sie unabhängig von äußerer Anerkennung und Zustimmung. Kreativität ist zentral, um Selbstwert zu entwickeln. Kinder, die sich gelegentlich langweilen, werden eine größere innere Ruhe spüren, die ihre soziale Kompetenz fördert.“

Jesper Juul

Wir haben uns aus den verschiedensten Gründen für eine spielzeugfreie Zeit entschieden. Einerseits um eine gewisse Zeit weg von Vorgefertigtem zu kommen und den Kindern Raum und Material für ihre eigenen Ideen zu geben und andererseits um das Miteinander in der Gruppe zu stärken, unabhängig von ihrem Alter.

Um die ersten Schritte umsetzen zu können, war es wichtig die Kinder miteinzubeziehen und auch ihre Meinung dazu anzuhören, denn ohne ihr Einverständnis würde so etwas nicht gehen. Zu unserem Erstaunen begegneten die Kinder der Idee von einer spielzeugfreien Zeit in der Bärengruppe sehr positiv und motiviert. Anfangs wurde besprochen, was alles wegkommt, was bleibt und was wir noch brauchen.

Nach mehrmaligem Besprechen und Auseinandersetzen mit diesem Thema war es dann endlich so weit. Alles Vorgegebene kam weg, das heißt das ganze Spielzeug, alle Bücher, alle Puzzles, Ausmalbilder, und so weiter. Stattdessen sammelten wir Schachteln, Joghurtbecher, Pappbecher und unter anderem auch große Rohre.

Die nächsten drei Wochen wurde nur noch mit Alltags- und Naturmaterialien (die wir bei täglichen Spaziergängen sammelten) gespielt und gebastelt. Um später einen groben Überblick über dieses Projekt zu haben, wurde täglich mitdokumentiert.

Die ersten sieben Tage ohne Spielzeug waren zwar überhaupt nicht langweilig für die Kinder, jedoch für uns Erwachsene fordernd. Viele Schachteln gingen kaputt, da viel zu wild gespielt wurde. Es gab nur wenige leise Momente an denen sich die Kinder eine Höhle oder anderes gebaut und damit wirklich gespielt haben. Dadurch fielen den Kindern aber auch viele Regeln ein, die wir für diese Zeit benötigten, sodass wir diese gemeinsam erarbeiteten.

Ein kreativer Prozess braucht Zeit…

Ab dem achten Tag ohne Spielzeug schnappten sich aber auf einmal die Kinder einige Kisten, bemalten sie, bohrten Löcher hinein und bauten unter anderem Baustellenfahrzeuge oder auch Einsatzfahrzeuge. Es entstand immer mehr Spiel das von gegenseitigem Respekt geprägt war und es haben sich neue Spielpartner/Spielgemeinschaften entwickelt.

Jeden Tag fand ein Gemeinschaftskreis statt, in dem wir unseren Tag reflektierten, was sehr wichtig für uns war, um einschätzen zu können wie es den Kindern dabei geht und wie lange wir dieses Projekt noch weiterführen wollen.

Nach drei Wochen ohne Spielzeug freuten sich dann alle wieder auf ihre heißgeliebte Bauecke, Bücherecke und auf die anderen Sachen. Unser Eindruck nach den drei Wochen: Kinder brauchen nicht viel Spielzeug und sind ohne noch viel kreativer. Wir gehen gestärkt und motiviert aus dieser Projektzeit und werden auch in Zukunft immer wieder mal spielzeugfreie Zeiten in unseren Kindergartenalltag einbauen.

Ein großes Danke nochmal an alle Eltern, die uns so fleißig mit Schachteln, Bechern und ganz vielen anderen Sachen unterstützt haben.

Es sprießt und wächst

Der Frühling erwacht, die ersten Blumen blühen und die Freude an der frischen Luft ist groß!

Jedes Jahr setzen wir im Kindergarten Kresse an, dieses Mal haben wir uns dem Trend Sprossen ziehen gewidmet. Voller Freude und Spannung haben wir eine Woche unsere Samen beobachtet. Erst Wässern, dann täglich spülen – so wollen die Sprossen gepflegt werden. Und zack, ist da plötzlich ein kleines weißes „Würstchen“ sichtbar, das aus dem Kern hervorbricht. Der Keimling wächst von Tag zu Tag bis er als Belag auf unserem Butterbrot landet.

Die Sprossen müssen täglich gespült werden.
Und anschließend dürfen sie kopfüber ordentlich abtropfen.

Somit wird die Natur erlebbar gemacht und durch die genauere Auseinandersetzung mit dem Wachsen und Werden fällt uns auf, dass wir neue Wörter brauchen um das Gesehene zu Beschreiben. Die Selbstwirksamkeit der Kinder – ich kann etwas Wachsen lassen, ich kann ein Pflänzchen pflegen wirkt sich positiv auf das SelbstBEWUSSTsein aus.

Der Bildungsbereich Natur und Technik, geht Hand in Hand mit Sprache und Sprachverständis. Vernetztes Lernen mit Spaß, Freude und ein bisschen Spannung.

Bunte Faschingszeit – Mäusegruppe

Etwas Normalität durften die Kinder im Kindergarten während der bunten und lustigen Faschingszeit erleben. Das Fest stand unter dem Motto

„Bunte Wikinger“!

Die Vorbereitungen für unser Fest nahmen viel Zeit in Anspruch! Wir bauten und werkten an zwei Wikinger-Schiffen, experimtierten mit Farben und bastelten unsere eigenen Kostüme. Nach langem Warten und Vorbereiten war er endlich da, unser Wikinger Tag!

Bei verschiedensten Stationen im Turnsaal wie zum Beispiel Ringe werfen, Seil ziehen, Angeln, Schatzsuche,… mussten wir unsere Wikinger Tauglichkeit beweisen!

Aktuelle Covid-19 Situation

Liebe Eltern!

Die aktuelle Covid-19 Situation stellt uns seit nun schon fast einem Jahr immer wieder vor neue Herausforderungen. Wir sind um eure, unsere und vor allem um die Sicherheit und Gesundheit eurer Kinder bemüht und versuchen unser Bestmögliches um eine Verbreitung des Corona-Virus im Kindergarten zu vermeiden.

Zu den gesetzten Hygiene- und Präventionsmaßnahmen gehören auch wöchentliche Testungen für das gesamte pädagogische Personal. In diesem Zuge kann es natürlich immer wieder möglich sein, dass wir aufgrund eines positiven Testergebnisses eine Gruppe schließen müssen.

Wir verstehen, dass die Betreuung im Kindergarten für viele berufstätige Eltern von großer Wichtigkeit ist und sind natürlich bemüht auch nach Notlösungen für solche Fälle zu suchen. Aber ob eine Notbetreuung im Falle einer Gruppenschließung gewährleistet werden kann, hängt von vielen Faktoren ab, die sich für uns nicht im Vorhinein planen lassen.

Wir freuen uns über jeden Tag, den wir gemeinsam mit euren Kindern so normal wie möglich gestalten können.

Liebe Grüße

Das Kindergarten – Team

St. Martin

Wir blicken auf ein ganz besonderes Martinsfest zurück. Jedes Jahr war das Laternefest der Höhepunkt des Kindergartenjahres, bei dem Eltern, Geschwister, Großeltern, Onkel, Tanten und Freunde gemeinsam mit uns gefeiert haben. Die eigene Laterne in die Dunkelheit zu tragen, gemeinsam zu singen, Einstudiertes vorzutragen – ein aufregender Abend. Heuer musste das Martinsfest, wie wir es kennen und lieben, aus bekannten Gründen ausfallen. Wir haben den heiligen Martin natürlich trotzdem zum Thema gemacht, denn die Botschaft der Nächstenliebe ist im Moment wichtiger denn je. Auch wenn wir im Moment phyische Sozialkontakte reduzieren, brauchen wir nette Worte und helfende Hände. Wir brauchen Menschen, die für uns da sind, die uns unterstützen und begleiten.

Die Martinsfeste, die wir in den einzelnen Gruppen gefeiert haben, waren anders aber trotzdem sehr schön. Entspannt und ganz ohne Druck und Aufregung. Es wurde ein würdiger Rahmen für so ein wichtiges Fest geschaffen, gemeinsam dekoriert und gebacken. Es war auf jeden Fall ein Martinsfest, das wir alle nicht vergessen werden.

Herbst in der Mäusegruppe

Wir entdecken den Herbst mit allen Sinnen:

  • Wir tasten und fühlen den Herbst in unserer Mais Kastanien Wanne
  • Wir schmecken und riechen den Herbst beim Zucchini Kuchen backen und essen
  • Wir hören den Herbst, wenn er mit seinem starken Wind durch die Kronen der Bäume bläst
  • Wir sehen den Herbst in den vielen wunderschönen bunten Farben

Natürlich darf bei uns die Bewegung nie zu kurz kommen;-)

Wir haben für uns in der Gruppe „Danke“ gesagt für die vielen Gaben und die gut eingebrachte Ernte